Spezielle Diagnostik

Sowohl durch die Lebensweise als auch genetische Faktoren wird die Atherosklerose - Schädigungen und Ablagerungen in den Gefäßen - beeinflusst. Diese Ablagerungen können sowohl in den Herzkranzgefäßen (Koronararterien) als auch in allen anderen Schlagadern (Arterien) des Körpers stattfinden. Dort führen sie zu Einengungen (Stenosen) und eventuell zu Beschwerden und erhöhten Risiken. Deshalb ist es eines der vorrangigen Ziele der kardiovaskulären Medizin diese Einengungen frühzeitig zu erkennen. Bisher wurde zur definitiven Diagnose häufig die Katheter-Angiographie benutzt.
 
Nichtinvasive schonende Methoden wie die Mehrschicht-Computertomographie (MSCT) aber auch die Magnetresonanztomographie (MRT) sind Alternativen zur Darstellung von Verengungen sowohl der Herzkranzarterien als auch der Körperarterien.

Wir bieten sowohl die MSCT (Bild 1) als auch die MRT (Bild 2) als Präventionsuntersuchung im Institut für Radiologie an der Charité an. Die MSCT wird auf Grund ihrer Überlegenheit in bisherigen - auch am Institut für Radiologie der Charité durchgeführten - Studien für die Darstellung der Herzkranzgefäße (Koronararterien) im Sinne einer nichtinvasiven Koronarangiographie verwendet.

Hingegen findet die MRT für die Ganzkörper-Angiographie - bei der alle Körperstammarterien (mit Ausnahme der Armgefäße und der Koronararterien) in einem Untersuchungsgang abgebildet werden - Anwendung.

Radiologie

Institut für Radiologie CCM
Prof. Dr. Bernd Hamm

Ort / Anmeldung

Imaging Science Institute Berlin
- Charité Siemens

 
Robert-Koch-Platz 7
10117 Berlin
PD Dr. med. Marc Dewey

Anmeldung
Frau Angela Thielsch

t: +49 30 24 08 33 83
f: +49 30 24 08 33 84